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Die Tauchtechnik hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Während jahrzehntelang das „offene System“ (gemeint ist ein Tauchgerät bestehend aus Druckgasbehälter und Atemregler) das meistgenutzte System in der Sport- und technischen Taucherei war, kommen in den letzten Jahren immer mehr Kreislauftauchgeräte zum Einsatz. Auch immer mehr Verbände integrieren Kurs- und Fortbildungsangebote für Rebreather in deren Angebote.
Da sich die Technik eines Kreislauftauchgerätes, bedingt durch ihre größere Komplexität, in großen Teilen von der des „offenen Systems“ unterscheidet, sind auch Ausbildungs- und Skillprozedere unterschiedlich.
Eine der größten Unfallursachen bei Vorfällen mit Kreislaufgeräten ist die sogenannte Hyperkapnie. Dabei wird das sich im Kreislauf befindende Atemgas mit für den Menschen unverträglich hohem Kohlenstoffdioxidgehalt angereichert, z.B. durch Atemkalkbruch, großer körperlicher Anstrengung und damit verbundener Hyperventilierung o.a.
Eine akute Hyperkapnie wird dem Taucher meistens erst dann bewusst, wenn bereits erste Symptome auftreten. Erste Symptome sind in diesem Fall verlangsamte Reaktion, Schwindel, Orientierungslosigkeit und dunkle Flecken im Blickfeld. In diesem Moment muss der Taucher unverzüglich vom Kreislaufgerät auf das „offene System“ wechseln. Da das Fortschreiten der Hyperkapnie von o.g. Anfangssymptomen zum vollständigen Verlust des Bewusstseins keinem zeitlich einschätzbaren Ablauf unterliegt und somit in Sekundenbruchteilen passieren kann, sollte jeder Kreislauftaucher sein Gerät so konfigurieren, dass das OC-Bailout Prozedere schnellstmöglich vollzogen werden kann.
Dabei gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten. Die Möglichkeit das Mundstück des Kreislaufgerätes aus dem Mund zu nehmen, um auf einen Atemregler zu wechseln haben etliche Taucher mit dem Leben bezahlt. Ist zu dem Zeitpunkt das Reaktionsvermögen bereits eingeschränkt, kommt es oftmals beim Bailout-Wechsel unter angehaltenem Atem während der Suche nach der korrekten zweiten Stufe zur Bewusstlosigkeit mit der Folge des primären Ertrinkens.
Die bessere Möglichkeit ist ein sog. BOV („Bail Out Valve“). Dabei handelt es sich um ein Mundstück für Kreislauftauchgeräte, in welches eine zweite Stufe integriert ist. Der Wechsel von Kreislauf- zu „open circuit“ erfolgt lediglich durch Umlegen eines Ventilhebels durch den Taucher ohne das Mundstück aus dem Mund nehmen zu müssen, was das Risiko von Aspirieren von Wasser maßgeblich mindert.
Die beste Möglichkeit ist das GUARDIAN BOV, welches sich durch folgende Merkmale auszeichnet:
- Einteiliger Hauptkörper und Ventilwalze aus Silikon, dadurch kein Brechen oder stilles Reißen von Hartkunststofffrästeilen oder Spritzgussteilen
- IST-Integral Seal Technology: keine O-Ringe, sondern Dichtung der Ventilwalze durch im Bauteil integrierte Dichtlippen, was einen Ausfall unmöglich macht, es müssen keine O-Ringe mehr in Nuten montiert werden
- Umlegen der Ventilwalze mit einer Hand dank minimaler Reibung durch Integral Sealing System
- Kleinstmögliche Baumaße
- Alle Anbauteile aus hochwertigem POM C und Edelstahl 1.4571 gefertigt
- Keine Kunststoffgewinde, alle Gewinde und Schrauben aus Edelstahl
- Anschluss der Atemschläuche mittels Trapezgewinde, Beschädigung bei Montage unmöglich
- Alle Silikone BfR (Bundesamt für Risikobewertung) und FDA (food and drug agency) konform und zugelassen für direkten Kontakt mit Lebensmitteln
- Beständig gegen UV-Licht, Ozon, Lösemittel, Öl und verschiedenste Chemikalien
- Hervorragende Reinigung und Hygiene durch anti-fungizid Eigenschaften der verwendeten Materialien
- Unter Wasser demontierbarer Blasenabweiser